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Smokings  -  Fracks
Hemden - Accessoires

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Inhaltsverzeichnis

1. Schnittmuster
2. Eine Frage des Stoffes
3. Einreiher und Zweireiher
4. Der Smoking: Klassiker am Abend
5. Der Frack
6. So sitzt der Anzug richtig



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Der klassische Anzug

Genau wie alle anderen Kleidungsstücke hat sich auch der Anzug immer wieder der jeweiligen Mode angepasst. Vor allem in den 60er und 70er Jahren wurde viel an ihm gebastelt. Zuerst bekam er sehr schmale, dann übergroße Revers verpasst, im Schnitt wurde von sehr stark tailliert bis oversized alles ausprobiert.


1. Schnittmuster

Heute tragen wir wieder den klassischen Anzugsschnitt, der nie aus der Mode kam und wohl auch nie kommen wird. Ein zeitloser Schnitt passt zu jeder Gelegenheit und weist folgende Merkmale auf:

  • Ein langes, schmal geschnittenes Jackett.
  • Flache und leicht gepolsterte Schultern.
  • Die Breite des Revers entspricht etwa der Hälfte der halben Brustpartie, es ist also rund acht Zentimeter breit.
  • Die Taschen des klassischen Jacketts sind paspeliert.
  • Legerer wirkt das Jackett hingegen, wenn es mit Taschenklappen ausgestattet ist.
  • Die klassische Anzugshose ist weit geschnitten und an jeder Seite mit zwei Bundfalten versehen.
  • Scharfe Bügelfalten und Aufschläge an den Hosenbeinen sorgen für den richtigen Fall.


2. Eine Frage des Stoffes

Ein guter klassischer Anzug zeigt sich nach wie vor in gedeckten Farben: Mit schwarz, grau oder dunkelblau liegen Sie immer richtig. Es muss aber nicht immer uni sein, mit Fischgrätmustern oder feinen Nadelstreifen bringen Sie Abwechslung in Ihren Kleiderschrank. Genauso entscheidend wie die Farbe ist auch die Wahl des passenden Stoffes: Je offizieller der Anlass, desto feiner der Wollstoff. So ist ein Gentleman auf Business-Terminen in einem Flanellanzug korrekt gekleidet, bei legeren Einladungen oder auf dem Land ist ein Anzug aus robusterem Tweedstoff die richtige Wahl.


3. Einreiher und Zweireiher

An der Frage, ob der Einreiher oder der Zweireiher eleganter ist, scheiden sich die Geschmäcker. Fest steht aber, dass jeder Gentleman mindestens jeweils ein Exemplar der beiden in seinem Schrank haben sollte.

Der Einreiher

Vor allem tagsüber im Büro fühlen sich die meisten Männer im einreihigen Anzug am wohlsten. Wie leger man darin wirkt hängt auch davon ab, über wieviel Knöpfe das gute Stück verfügt. Ein klassischer Einreiher kann mit einem, fünf oder auch mit zehn Knöpfen ausgestattet sein, und dabei ist zu beachten: Je weniger Knöpfe, desto lässiger wirkt der Anzug. Bei einem wichtigen Business-Termin sollten Sie also lieber zu einem mehrknöpfigen Jackett greifen. Zugeknöpft müssen Sie aber trotzdem nicht sein: Wer bei einem Jackett alle Knöpfe schließt, der beweist keinen guten Stil. Lassen Sie mindestens immer einen Knopf offen, sonst entsteht leicht eine "Wurst-Optik".

Der Zweireiher

Wenn Sie lange nicht mehr beim Sport waren und ihr Bauch das beweist, dann können Sie ruhig öfter zum Zweireiher greifen. Die doppelte Knopfleiste lenkt optisch ab und macht den Zweireiher zum perfekten Bauchverstecker. Wegen seiner doppelten Reihe wirkt der zweite Anzugsklassiker gleich etwas strenger und förmlicher als sein einreihiger Kollege. Wichtig beim Zweireiher:Er muss im Stehen und Gehen immer geschlossen werden, da die Revers ansonsten übereinanderflattern. Auch sollten Sie unter Zweireihern keine Weste anziehen, die passen besser zu einreihigen Anzügen.


4. Der Smoking: Klassiker am Abend

Nur in deutschsprachigen Ländern wird er Smoking genannt und deshalb fälschlicherweise auch als "Raucheranzug" bezeichnet. Tuxedo heißt er in den USA, Dinner Jacket in England. Nicht zu verwechseln mit White Dinner Jacket, einer weißen Smokingjacke, die bei uns nur Dinner Jacket genannt wird. Der Raucheranzug dagegen ist meist andersfarbig (bordeaux beispielsweise) und wurde von den Gentlemen nur im Rauchersalon getragen. Die ausschließlich den Männern vorbehaltenen Raucherzimmer sind zwar mit der Zeit aus der Mode gekommen, und auch den Raucheranzug gibt es so gut wie nicht mehr.

Der Smoking dagegen ist präsent wie eh und je. Im Theater allerdings für gewöhnlich nur bei Premieren. Für einen normalen Theaterbesuch ist heute ein dunkelblauer oder –grauer Anzug das korrekte Kleidungsstück.

Wenn heute auf einer Einladung zum Dinner von "black tie" die Rede ist, wissen Sie genau, dass Sie den Smoking aus dem Schrank holen müssen. Bei allen Veranstaltungen die noch festlicher oder offizieller sind ist der Frack gefragt. Die Grenzen zwischen Smoking-Anlass und Frack-Anlass sind allerdings fließend und nicht exakt festgelegt.

Details und Accessoires zum Smoking:

  • Der klassische Smoking ist in der Regel nicht schwarz sondern mitternachtsblau.
  • Die Hose hat keinen Umschlag und an der Seite einen Satinstreifen.
  • Zum "black tie" trägt man einen Kentkragen, der Vatermörderkragen wird klassischerweise nur zum Frack getragen. Die verdeckte Knopfleiste ist heutzutage optional.
  • Schwarze Fliege und ein schwarzer Kummerbund gehören dazu, optional zum Kummerbund bietet Hugo Boss Smokings sogar eine Weste an – obwohl dies sicherlich etwas extravagant wirken kann.
  • Schuhe: Schwarze Oxford aus Lackleder
  • Schmuck: Flache silberne Manschettenknöpfe, flache silberne Uhr mit schwarzem Lederarmband


5. Der Frack:

Der Anzug der besonderen ArtNoch festlicher als der Smoking ist der Frack, er ist das männliche Gegenstück zum weiblichen Abendkleid. So wie mit "black tie" der Smoking gemeint ist, wird bei einer offiziellen Einladung mit "white tie" der Frack vorgeschrieben. Andere Anlässe mit "Frack-Pflicht" sind Premieren, Festaufführungen und Abendbälle.

Das ungeschriebene "Frack-Gesetz" besagt, dass der Festanzug nie das Tageslicht sehen darf. Bei einer Einladung am Morgen oder am Nachmittag lassen Sie ihn daher besser im Schrank.

Zwei Fehler sollten Sie als Frack-Träger nicht begehen: Tragen Sie die zweireihige Jacke nicht geschlossen und setzen Sie sich nie auf die "Schwalbenschwänze"!

Der richtige Stil - Das alles gehört zu einem klassischem Frack:

  • Ein weißes Hemd mit gestärktem Brustteil, eingesetzten Zierknöpfen, Doppelmanschette und „Vatermörderkragen“
  • Eine weiße Fliege
  • Eine Weste aus steifem Pikee, die einen tiefen Reversausschnitt zeigt. Der unterste Knopf muss immer geschlossen werden
  • Eine Hose ohne Umschlag und doppeltem Satinstreifen an der Seite
  • Accessoires: Ein weißes Einstecktuch
  • Besonders elegant: Anstatt einer Armbanduhr eine goldene Taschenuhr auf der linken Seite zu tragen
  • Schuhe: Schwarz, glatt, aus Lackleder


6. So sitzt der Anzug richtig

Einen perfekt geschnittenen Anzug zu finden, der Ihnen auch gut steht, ist leider nicht die schnellste Sache der Welt. Denn Fragen über die Länge von Hosenbeinen und die Breite von Schulterpolstern kosten normalerweise viel Zeit. Jetzt geht’s schneller: GQ.com sagt Ihnen, worauf Sie bei der nächsten Shoppingtour achten müssen.

Das Jackett

Wenn Sie diese Punkte mit "Ja" beantworten können, dann haben Sie das passende Jackett gefunden:

  • Das Jackett bedeckt die Hälfte des Körpers.
  • Die Revers liegen an der Brust an.
  • Der Taillenknopf sitzt auf der Höhe des Bauchnabels.
  • Die ärmel reichen bis zum Handgelenk, die Manschetten schauen etwa einen Zentimeter unter dem Saum hervor.
  • Der Kragen liegt am Nacken an, aber schneidet Ihnen nicht die Luft ab.
  • Etwa ein Zentimeter des Hemdkragens ist im Nacken oberhalb des Jacketts sichtbar.
  • Am Rücken bilden sich weder Quer- noch Längsfalten.
  • Die Knöpfe des Jacketts lassen sich leicht schließen, auch wenn Sie nicht den Bauch einziehen.

Die Hose

Wenn das Jackett passt, ist es nicht mehr so schwierig die richtige Hose zu finden. So muss sie sitzen:

  • Der Bund ist so weit, dass die Hose weder kneift noch rutscht.
  • Das Hosenbein liegt vorne leicht auf dem Schuh auf und ein Knick bildet sich. Hinten schließt der Hosensaum mit dem Absatz ab.
  • Die Bügelfalte der Hose fällt gerade über das Knie auf die Schuhe. Wenn Sie zur Seite zieht, weist das auf einen fehlerhaften Schnitt hin
von Bernhard Lermann und Elin Verner-Carlsson